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Ein professionelles Fotoshooting für ein Weingut kostet im DACH-Raum aktuell 800 bis 3.500 Euro pro Shootingtag. Ein halber Tag mit rund 20 fertig bearbeiteten Bildern liegt bei 800 bis 1.500 Euro, ein voller Tag mit 40 bis 80 Bildern bei 1.500 bis 3.500 Euro. Wer die Fotoshooting Kosten ehrlich bewertet, rechnet sie auf die Nutzungsdauer um: Gute Weingutsbilder tragen drei bis fünf Jahre über Website, Onlineshop, Etikett, Newsletter und Social Media.
Alle Zahlen in diesem Artikel sind Stand August 2026 und stammen aus Angeboten, Projekten und Kalkulationen, die die Weinwerbeagentur zwischen 2024 und 2026 für Weingüter und Buschenschänken in Österreich, Deutschland und der Schweiz gerechnet hat. Kein Hochglanz-Gerede, sondern die Beträge, die tatsächlich auf den Rechnungen stehen.

Fotoshooting Kosten auf einen Blick: die ehrlichen Zahlen
Die kurze Antwort zuerst: Für ein Weingut sind drei Preisklassen realistisch. Klein (halber Tag, ein Motivbereich): 800 bis 1.500 Euro. Mittel (ganzer Tag, drei bis vier Motivbereiche): 1.500 bis 3.500 Euro. Groß (Kampagne mit Konzept, Styling, zwei Tagen, Video): 4.000 bis 9.000 Euro. Alles darunter ist entweder ein Hobbyfotograf oder ein Angebot ohne Bildbearbeitung und Nutzungsrechte.
Was kostet ein guter Fotograf pro Stunde?
Der Fotograf Stundensatz liegt im DACH-Raum bei 120 bis 250 Euro netto, im Schnitt bei rund 150 Euro. Unter 100 Euro pro Stunde arbeitet in der professionellen Unternehmensfotografie kaum jemand kostendeckend. Wichtig: Der Stundensatz gilt für die Zeit vor Ort. Bildbearbeitung, Anfahrt und Datenübergabe werden entweder extra verrechnet oder sind in ein Paket eingerechnet.
Was kostet ein Fotograf pro Tag?
Der übliche Fotograf Tagessatz beträgt 900 bis 2.200 Euro netto für acht bis zehn Stunden. In diesem Betrag stecken meist schon Vorbereitung, Technik und eine Grundmenge an bearbeiteten Bildern. Zwei Zahlen zum Merken: Der Tagessatz ist fast immer günstiger als achtmal der Stundensatz — und ab etwa fünf Stunden vor Ort lohnt sich der Tagessatz für Dein Weingut immer.
Wie teuer ist ein Fotograf für 2 Stunden?
Zwei Stunden kosten 350 bis 600 Euro netto. Das klingt viel für 120 Minuten, ist aber logisch: Fast jeder Fotograf hat einen Mindestauftragswert, weil Anfahrt, Aufbau, Abbau und Nachbearbeitung unabhängig von der Shootingdauer anfallen. Für zwei Stunden bekommst Du realistisch 8 bis 15 fertige Bilder — genug für ein Sortiments-Update, zu wenig für einen kompletten Website-Relaunch.
Wie teuer ist ein Fotograf für den ganzen Tag?
Ein ganzer Tag kostet 1.500 bis 3.500 Euro inklusive Bearbeitung. Dafür schafft ein eingespieltes Team auf einem Weingut vier Motivwelten: Weingarten, Keller, Produktbilder und Menschen bei der Arbeit. Das Ergebnis sind 40 bis 80 final bearbeitete Bilder. Genau dieses Paket deckt bei den meisten Betrieben den Bildbedarf für die kommenden zwei bis drei Jahre ab.
Was nimmt ein Fotograf pro Bild?
Einzelbildpreise liegen bei 25 bis 80 Euro pro fertig bearbeitetem Bild, freigestellte Produktbilder (Flasche vor Weiß, für den Onlineshop) bei 15 bis 45 Euro pro Motiv. Je größer das Paket, desto niedriger der Bildpreis. Bei einem Tagesshooting mit 60 Bildern für 1.800 Euro zahlst Du rechnerisch 30 Euro pro Bild — deutlich weniger als bei einer Einzelbestellung.
Was kostet ein Business-Portrait beim Fotografen?
Ein einzelnes Business-Portrait kostet 150 bis 400 Euro, im Set für mehrere Personen 80 bis 180 Euro pro Kopf. Für ein Familienweingut heißt das: Winzerin, Winzer, Kellermeister und die Verkaufsleitung als Vierer-Set liegen bei rund 400 bis 700 Euro. Diese Bilder brauchst Du für „Über uns“, Presseanfragen, den Weinführer-Eintrag und Dein Google Unternehmensprofil.
Was darf ein Fotoshooting kosten? Die Orientierungsregel
Als Faustregel gilt: Ein Weingut mit 5 bis 15 Hektar sollte alle zwei bis drei Jahre 1.500 bis 3.000 Euro in Bilder investieren. Das entspricht ungefähr dem Wert von 200 bis 400 Flaschen Wein — und diese Bilder verkaufen über die gesamte Laufzeit ein Vielfaches davon. Fotoshooting Kosten sind Produktionskosten, keine Ausgabe fürs Schöne.
Warum ein 20-Euro-Gutschein-Shooting nichts für Dein Weingut ist
Billigangebote rechnen sich für Dich nicht, weil sie das teuerste Element weglassen: die Nutzungsrechte und die Bearbeitung. Rabattportale und Gutscheindeals verkaufen ein Erlebnis, kein Bildpaket. Du bekommst 3 bis 5 Bilder in niedriger Auflösung, oft ohne Freigabe für Werbung, Verpackung oder Onlineshop. Genau dort brauchst Du sie aber.
Der zweite Haken ist inhaltlicher Natur: Wer noch nie in einem Weinkeller fotografiert hat, kennt die Probleme nicht. Mischlicht aus Neonröhre und Kellerfenster, Reflexionen auf Edelstahltanks, dunkles Glas vor dunklem Holz, beschlagene Flaschen. Ein Fotograf ohne Weinerfahrung verbringt die ersten drei Stunden mit Ausprobieren — auf Deine Kosten.
Und drittens: Bilder ohne Konzept passen nicht zusammen. Wenn das Sortimentsbild kühl und das Weingartenbild warm wirkt, sieht Deine Website nach Sammelsurium aus. Für eine stimmige Tradition und Storytelling im Weingut brauchst Du eine durchgängige Bildsprache — Licht, Farbstimmung, Schnitt und Perspektive aus einer Hand.
- Gutschein-Shooting (39–99 €): 3–5 Bilder, kleine Auflösung, keine Werbenutzung, kein Konzept
- Regionaler Allrounder (600–1.200 €): solide Bilder, wenig Weinerfahrung, Nutzungsrechte prüfen
- Spezialisiertes Weinshooting (1.500–3.500 €): Konzept, Motivplan, volle Rechte, Formate für alle Kanäle
Was den Preis wirklich macht: 7 Faktoren für Deine Fotoshooting Kosten
Sieben Faktoren erklären praktisch jede Preisdifferenz zwischen zwei Angeboten. Wenn Du zwei Offerte vergleichst, geh diese Liste durch — dann weißt Du in fünf Minuten, ob Du Äpfel mit Äpfeln vergleichst.
- Dauer vor Ort: Halber Tag (4 Std.) oder ganzer Tag (8–10 Std.). Preisunterschied: Faktor 1,8 bis 2.
- Bildanzahl und Bearbeitungstiefe: Einfache Farbkorrektur oder aufwendige Retusche mit Freistellung. Retusche kostet 8 bis 25 Euro pro Bild extra.
- Nutzungsrechte und Laufzeit: Nur Social Media oder zeitlich unbegrenzt für alle Medien inklusive Print und Verpackung. Das kann 20 bis 50 Prozent ausmachen.
- Anzahl der Motivwelten: Jede zusätzliche Welt (Weingarten, Keller, Vinothek, Buschenschank, Produkt) kostet 60 bis 120 Minuten Umbauzeit.
- Licht und Technik: Verfügbares Tageslicht ist gratis. Blitzanlage im Keller, Softboxen, Stativ, Assistenz oder Drohne schlagen mit 200 bis 600 Euro zu Buche.
- Konzept und Vorbereitung: Briefing, Shotlist, Styling und Requisiten kosten einen halben bis ganzen Vorbereitungstag: 300 bis 800 Euro.
- Anfahrt und Saison: Ab 50 Kilometern werden Kilometergeld und Reisezeit verrechnet. In der Hochsaison September bis Oktober sind Termine knapper als im Februar.
Die größte versteckte Position ist Punkt drei. Frag im Angebot immer wörtlich nach: „Darf ich die Bilder zeitlich unbegrenzt für Website, Onlineshop, Print, Verpackung und Social Media verwenden?“ Wenn ja, ist der Preis vergleichbar. Wenn nein, kommen später Nachlizenzierungen dazu — und die sind teuer.

Warum ist ein Fotograf so teuer? Die Rechnung von innen
Ein Fotograf ist deshalb „teuer“, weil ein Shootingtag nur etwa ein Drittel seiner Arbeitszeit ausmacht. Auf jede Stunde vor Ort kommen ein bis zwei Stunden Sichtung, Auswahl, Bearbeitung, Export und Datenübergabe. Ein Tagessatz von 1.800 Euro bezahlt also nicht einen Tag, sondern rund zweieinhalb.
Dazu kommt: Professionelle Fotografen verrechnen im Jahr realistisch 80 bis 120 Tage. Der Rest geht für Akquise, Angebote, Buchhaltung, Weiterbildung, Archivpflege und Leerlauf drauf. Aus einem Tagessatz von 1.800 Euro werden so etwa 160.000 Euro Jahresumsatz — vor allen Kosten.
Und die Kosten sind real. So sieht die Kalkulation hinter einem Tagessatz von 1.800 Euro netto ungefähr aus:
- Bearbeitungszeit (1,5 Tage): rund 500 Euro Arbeitswert
- Technik-Abschreibung: Kamera, Objektive, Licht, Rechner, Software — 15.000 bis 30.000 Euro Investition, verteilt auf drei bis fünf Jahre
- Fixkosten: Studio oder Lager, Versicherung, Datensicherung, Website, Backup-Ausrüstung
- Sozialversicherung und Steuer: in Österreich SVS-Beiträge plus Einkommensteuer — die Details dazu findest Du bei der Wirtschaftskammer Österreich
- Nicht verrechenbare Zeit: Angebot, Terminplanung, Anfahrtsplanung, Nachbetreuung
Unterm Strich bleiben von 1.800 Euro Tagessatz meist 500 bis 700 Euro als tatsächliches Einkommen. Wer das weiß, versteht auch, warum ein 300-Euro-Angebot für einen ganzen Tag nicht seriös sein kann. Fotoshooting Kosten in dieser Höhe bedeuten fast immer: keine Rechte, keine Bearbeitung, keine Verlässlichkeit.
Wie hoch sind die durchschnittlichen Kosten für Unternehmensfotografie im DACH-Raum?
Die durchschnittlichen Unternehmensfotografie Kosten liegen für ein Tagesshooting im DACH-Raum bei etwa 1.400 bis 2.000 Euro netto. Regional gibt es klare Unterschiede: Wien, München, Zürich und Hamburg liegen 20 bis 40 Prozent über dem Schnitt, ländliche Weinregionen wie das Weinviertel, die Südsteiermark, Rheinhessen oder die Pfalz eher darunter.
Bei den Businessfotografie Preisen gilt zusätzlich: Die Schweiz liegt deutlich höher. Ein Tagessatz von 2.000 bis 3.500 Franken ist dort normal, ein Business-Portrait kostet 250 bis 500 Franken. Deutschland und Österreich bewegen sich auf ähnlichem Niveau, wobei österreichische Anbieter oft die 20 Prozent Umsatzsteuer separat ausweisen — bei Vergleichen also immer netto rechnen.
Zur Einordnung fürs eigene Budget hilft ein Blick auf die Betriebsgröße. Laut Statistik Austria bewirtschaftet der durchschnittliche österreichische Weinbaubetrieb nur wenige Hektar. Für so einen Betrieb ist ein Tagesshooting alle zwei bis drei Jahre die realistische Größenordnung — nicht jährlich, aber auch nicht alle zehn Jahre.
Was Du für Dein Geld bekommst: die Bilder, die ein Weingut braucht
Ein gutes Fotoshooting Weingut liefert nicht „schöne Fotos“, sondern ein Bildpaket mit klaren Einsatzorten. Diese neun Bildtypen brauchst Du — und in genau dieser Reihenfolge solltest Du sie priorisieren, wenn Dein Budget begrenzt ist:
- Freigestellte Flaschenbilder — für Onlineshop, Preisliste, Händler und Verkostungsnotizen. Das ist der direkteste Umsatzhebel.
- Sortimentsbild — alle Weine nebeneinander, für Preislisten, Messen und Presse.
- Etikett-Detail — Nahaufnahme, zeigt Papier, Prägung, Farbe. Wichtig für Deine .
- Weingarten quer und hoch — Hero-Bild für die Website, Titelbild für Newsletter, Hintergrund für Anzeigen.
- Kellerbilder — Fass, Tank, Presse. Erzählen Handwerk und Geduld.
- Portraits der Familie und des Teams — für „Über uns“, Presse, Weinführer, Google Unternehmensprofil.
- Verkostungs- und Genussbilder — Glas, Jause, Buschenschank. Funktionieren auf Instagram am besten.
- Lese-Reportage — echte Arbeit, echte Hände, echte Kisten. Der stärkste Vertrauensbeweis.
- Hochformate 4:5 und 9:16 — für Reels, Stories und mobile Ansichten. Wird fast immer vergessen und muss vorher in die Shotlist.
Sag Deinem Fotografen vorher, welche Formate Du brauchst. Ein Bild, das nur im Querformat existiert, funktioniert in einer Instagram-Story nicht — und beschneiden hilft selten, weil Kopf oder Flaschenhals abgeschnitten werden. Die Formatplanung kostet nichts, spart aber ein komplettes Nachshooting.

Ein Shooting, viele Kanäle: so rechnet sich die Investition
Die Investition rechnet sich, sobald Du die Bilder auf alle Kanäle verteilst. Beispiel: Ein Tagesshooting für 1.800 Euro netto ergibt 60 fertige Bilder. Das sind 30 Euro pro Bild. Bei drei Jahren Nutzung sind das 10 Euro pro Bild und Jahr — für ein Motiv, das Dir rund um die Uhr Wein verkauft.
Ein einziges Bildpaket bedient in einem typischen Weingut mindestens acht Einsatzorte gleichzeitig:
- Website und Onlineshop — Startseite, Weinseiten, Produktbilder, Buschenschank-Seite
- Social Media — Instagram-Feed, Stories, Reels, Facebook, LinkedIn für den B2B-Vertrieb
- Newsletter — Header, Weinvorstellungen, Einladungen zu Verkostungen
- Print — Preisliste, Flyer, Anzeige im Bezirksblatt, Rollup für die Messe
- Verpackung — Kartonage, Beilagenkarte, Geschenkset
- Handel und Gastronomie — Verkaufsunterlagen, Speisekartenbilder für Deine Gastro-Partner
- Presse und Weinführer — Bildmaterial auf Anfrage, in Stunden statt Wochen geliefert
- Google Unternehmensprofil — bessere Sichtbarkeit in der lokalen Suche, siehe Google Unternehmensprofil
Rechne einmal gegen: Was kostet Dich eine leere Produktseite im Onlineshop? Wenn ein Wein mit schlechtem Handybild pro Jahr 50 Flaschen weniger verkauft, sind das bei 12 Euro Flaschenpreis 600 Euro Umsatzverlust — bei einem einzigen Wein. Fotoshooting Kosten von 1.800 Euro sind gegen diese Rechnung schnell wieder drin.
Die Weinlese ist der beste (und günstigste) Shootingtag
Der beste Termin für ein Weingut-Shooting ist die Lese. Der Grund ist einfach: An diesem Tag passiert alles gleichzeitig, was Du sonst inszenieren müsstest. Volle Kisten, Hände in Trauben, Presse in Betrieb, Most im Tank, Team in Bewegung, Weingarten in Herbstfarben. Fotos Weinlese entstehen nebenbei, während ohnehin gearbeitet wird.
In Österreich läuft die Hauptlese laut Österreich Wein Marketing üblicherweise von Mitte September bis Ende Oktober, je nach Sorte, Lage und Jahrgang. In Deutschland und der Schweiz ist das Zeitfenster ähnlich. Für 2026 heißt das: Termine ab Juni fixieren, weil professionelle Fotografen in diesen sechs Wochen ausgebucht sind.
Drei Gründe, warum die Lese das Budget schont:
- Keine Inszenierung nötig: Du sparst Styling, Statisten und Requisiten — das sind schnell 300 bis 800 Euro.
- Mehrere Motivwelten an einem Tag: Weingarten, Presse, Keller und Team ohne Umbaupausen. Ein Tag statt zwei.
- Das Licht arbeitet mit: Herbstlicht ist weicher und wärmer als Sommermittagslicht — weniger Blitztechnik, weniger Nachbearbeitung.
Der einzige Nachteil: Du hast an diesem Tag Stress. Deshalb braucht ein Leseshooting eine Shotlist, die vorher steht, und einen Fotografen, der weiß, wann er sich zurückzieht. Wer schon zehn Lesen begleitet hat, stört den Ablauf nicht — er dokumentiert ihn.
So holst Du das Maximum aus Deinem Budget
Die wirksamste Maßnahme ist Vorbereitung. Jede Stunde, die Du vorher in die Planung steckst, spart am Shootingtag zwei Stunden — und der Shootingtag ist die teuerste Zeit im ganzen Projekt. Diese acht Punkte senken die Fotoshooting Kosten, ohne die Qualität anzugreifen:
- Schreib eine Shotlist. 20 bis 40 konkrete Motive mit Format (quer/hoch) und Einsatzort. Ohne Liste fotografiert ihr das Schöne statt das Nötige.
- Bündle mehrere Anlässe. Neue Weine, neues Etikett, Teamwechsel und Buschenschank-Bilder in einem Termin statt in vier.
- Putz vorher. Ein aufgeräumter Keller spart eine Stunde Retusche. Kabel, Paletten, Kübel und Aufkleber weg.
- Stell die Flaschen bereit. Saubere Etiketten, keine Fingerabdrücke, ganze Kapsel, alle Jahrgänge griffbereit.
- Buch antizyklisch. Februar bis April sind ruhig — außer Du willst Lesebilder, dann führt kein Weg an September vorbei.
- Kläre die Nutzungsrechte schriftlich. Zeitlich unbegrenzt, alle Medien. Nachlizenzierung kostet später ein Vielfaches.
- Verlang RAW-Sicherung oder Archivzusage. Falls Du in zwei Jahren ein Bild in anderem Zuschnitt brauchst.
- Denk an Video. Wenn ohnehin jemand da ist: 30 bis 60 Sekunden Rohmaterial für Reels kosten am selben Tag wenig extra und ersetzen ein eigenes Videoshooting.
Was Du dagegen nicht einsparen solltest: die Bildbearbeitung. Unbearbeitete Bilder aus der Kamera sind flau, farbstichig und in dunklen Kellern verrauscht. Die Bearbeitung ist der Schritt, der aus Aufnahmen verwendbare Werbebilder macht — und der Unterschied ist auf jeder Produktseite sichtbar.

Dein nächster Schritt: Leseshooting-Aktion 2026 mit 25 % Rabatt
Für die Lese 2026 bietet die Weinwerbeagentur ein fixes Leseshooting-Paket mit 25 Prozent Nachlass auf den regulären Tagessatz an. Der Hintergrund ist reine Planungslogik: Wer früh bucht, bekommt einen fixen Termin im engen Lesefenster, und die Agentur kann Fahrtwege zwischen benachbarten Weingütern bündeln. Beide Seiten sparen — deshalb geht der Preis nach unten.
Enthalten sind Vorgespräch, Shotlist, ein voller Shootingtag während Deiner Lese, die fertige Bildbearbeitung und die zeitlich unbegrenzten Nutzungsrechte für Website, Onlineshop, Print und Social Media. Alle Details, Termine und Konditionen stehen auf der Aktionsseite: Leseshooting-Aktion 2026.
Sinnvoll ist das vor allem dann, wenn Du ohnehin gerade an Deiner was eine neue Weingut-Website enthalten sollte arbeitest. Bilder und Website in einem Zug zu denken spart eine Korrekturschleife — und die Bilder entstehen gleich in den Formaten, die die neue Seite braucht.
Fazit
Fotoshooting Kosten für ein Weingut liegen im DACH-Raum bei 800 bis 3.500 Euro pro Tag — der ehrliche Richtwert für einen inhabergeführten Betrieb ist ein Tagesshooting um 1.500 bis 2.500 Euro, alle zwei bis drei Jahre. Entscheidend ist nicht der Tagespreis, sondern was Du dafür an Bildern, Formaten und Rechten bekommst.
Wenn Du 2026 sowieso Bilder brauchst: Nimm die Lese. Ein Termin, an dem ohnehin alles läuft, liefert das ehrlichste Material und die beste Geschichte — und die beste Story verkauft am Ende mehr Wein als jedes perfekte Studiofoto. Schreib der Weinwerbeagentur, wann Deine Lese voraussichtlich startet, dann lässt sich der Rest in einem Telefonat klären.
Das Wichtigste als Video
FAQ – häufige Fragen
1. Sind die genannten Fotoshooting Preise netto oder brutto?
Alle Zahlen im Artikel sind Nettobeträge, also ohne Umsatzsteuer. In Österreich kommen darauf 20 Prozent USt., in Deutschland 19 Prozent, in der Schweiz der jeweils gültige Satz. Für Dich als Weingut mit Vorsteuerabzug ist das ein Durchlaufposten — entscheidend ist der Nettopreis. Beim Vergleich von zwei Angeboten kommt es aber genau darauf an: Manche Anbieter weisen die Steuer separat aus, andere schreiben einen Bruttobetrag hin. Aus 1.800 Euro netto werden brutto schnell 2.160 Euro, und plötzlich wirkt das teurere Angebot günstiger. Frag im Zweifel kurz nach und rechne beide Offerte auf netto um, bevor Du entscheidest.
2. Wie lange dauert es vom Shootingtag bis zu den fertigen Bildern?
Üblich sind zwei bis vier Wochen von der Aufnahme bis zur Datenübergabe. Der Grund: Auf jede Stunde vor Ort kommen ein bis zwei Stunden Sichtung, Auswahl, Farbkorrektur, Retusche und Export. Bei 60 Bildern ist das gut anderthalb Arbeitstage — plus eine Korrekturschleife, falls Du einzelne Motive anders zugeschnitten brauchst. In der Hochsaison von September bis Oktober kann es länger dauern, weil viele Shootings gleichzeitig laufen. Wenn Du einen fixen Termin hast, etwa einen Website-Launch oder eine Preisliste im Druck, sag das beim Angebot dazu. Dann lässt sich eine Vorabauswahl in wenigen Tagen liefern und der Rest folgt regulär.
3. Woran erkenne ich, ob zwei Fotografen-Angebote wirklich vergleichbar sind?
Vergleichbar sind zwei Angebote nur, wenn Dauer, Bildanzahl, Bearbeitungstiefe und Nutzungsrechte identisch beschrieben sind. Geh die Liste konkret durch: Wie viele Stunden vor Ort? Wie viele final bearbeitete Bilder? Ist Retusche und Freistellung enthalten oder kostet sie 8 bis 25 Euro pro Bild extra? Sind Anfahrt und Kilometergeld drin? Und vor allem: Wie lange und für welche Medien darfst Du die Bilder nutzen? Die Nutzungsrechte allein machen 20 bis 50 Prozent des Preises aus. Ein Angebot über 1.200 Euro ohne Rechte für Print und Verpackung ist am Ende teurer als eines über 1.800 Euro mit unbegrenzter Nutzung.
4. Darf ich die Fotos auch für Etikett, Verpackung und Werbung verwenden?
Nur dann, wenn es schriftlich im Angebot steht. Das Urheberrecht bleibt beim Fotografen, Du kaufst Nutzungsrechte — und die sind fast immer nach Medium und Laufzeit gestaffelt. Viele günstige Pakete decken nur Website und Social Media ab. Etikett, Kartonage, Beilagenkarte, Anzeigen und Messematerial sind dann nicht dabei und müssen später nachlizenziert werden, was ein Vielfaches kostet. Stell im Angebot deshalb wörtlich die Frage: Darf ich die Bilder zeitlich unbegrenzt für Website, Onlineshop, Print, Verpackung und Social Media verwenden? Ein klares Ja im Angebotstext ist mehr wert als 300 Euro Preisnachlass.
5. Reicht ein gutes Handy nicht auch für Weinfotos?
Für Stories und spontane Social-Media-Posts ja, für Produktseiten und Print nein. Ein Handy schafft schöne Momentaufnahmen im Tageslicht, scheitert aber genau dort, wo es beim Weingut zählt: dunkles Glas vor dunklem Holz, Mischlicht aus Neonröhre und Kellerfenster, Reflexionen auf Edelstahltanks, freigestellte Flaschen in gleichbleibender Qualität über 20 Weine hinweg. Dazu fehlt die Auflösung für Druck und die einheitliche Bildsprache über alle Kanäle. Rechne gegen: Wenn ein Wein mit schlechtem Handybild pro Jahr 50 Flaschen weniger verkauft, sind das bei 12 Euro Flaschenpreis 600 Euro Umsatzverlust — bei einem einzigen Wein. Der beste Mix ist beides: professionelle Basisbilder plus Handy für den Alltag.
6. Wie viele Bilder braucht ein Weingut für Website und Onlineshop?
Für einen kompletten Auftritt brauchst Du 40 bis 80 final bearbeitete Bilder — genau das liefert ein voller Shootingtag. Aufgeteilt heißt das ungefähr: pro Wein ein freigestelltes Flaschenbild, ein Sortimentsbild, zwei bis drei Etikett-Details, fünf bis acht Weingartenmotive quer und hoch, sechs bis zehn Kellerbilder, Portraits von Familie und Team, dazu Verkostungs- und Genussbilder. Wichtig sind zusätzlich Hochformate in 4:5 und 9:16 für Reels, Stories und mobile Ansichten — die werden fast immer vergessen und lassen sich später nicht sauber aus Querformaten beschneiden. Bei knappem Budget priorisierst Du die freigestellten Flaschenbilder: Das ist der direkteste Umsatzhebel.
7. Was kostet Videomaterial zusätzlich zum Fotoshooting?
Wenn ohnehin jemand da ist, kosten 30 bis 60 Sekunden Rohmaterial für Reels am selben Tag nur wenig extra — und ersetzen ein eigenes Videoshooting mit separater Anfahrt, Vorbereitung und Tagessatz. Der Aufwand vor Ort ist überschaubar, weil Licht, Motive und Ablauf schon stehen. Größere Kampagnen mit Konzept, Styling, zwei Drehtagen und geschnittenem Video liegen dagegen im Bereich 4.000 bis 9.000 Euro. Für die meisten Weingüter reicht die kleine Variante: ein paar Schwenks durch den Weingarten, die Presse in Betrieb, Hände in Trauben, ein Glas im Gegenlicht. Sag es vorher an, damit es in der Shotlist steht.
8. Wann muss ich ein Leseshooting für 2026 buchen?
Fixier den Termin ab Juni. Die Hauptlese läuft in Österreich üblicherweise von Mitte September bis Ende Oktober, in Deutschland und der Schweiz ähnlich — das sind rund sechs Wochen, in denen professionelle Fotografen ausgebucht sind. Wer im August anfragt, bekommt meist keinen Termin mehr im richtigen Fenster. Dazu kommt: Der genaue Lesetag steht bei Dir selbst erst kurzfristig fest, also braucht es einen Fotografen, der flexibel reagieren kann. Genau deshalb lohnt sich frühes Buchen doppelt — Du sicherst Dir den Slot und die Agentur kann Fahrtwege zwischen benachbarten Weingütern bündeln. Genau darauf baut die Leseshooting-Aktion 2026 mit 25 Prozent Nachlass auf.
9. Was kosten Drohnenaufnahmen vom Weingarten zusätzlich?
Drohnenaufnahmen laufen in der Position Licht und Technik mit und schlagen mit 200 bis 600 Euro zu Buche — genau wie Blitzanlage, Softboxen oder eine Assistenz. Ob sich das lohnt, hängt von Deiner Lage ab. Bei Terrassen, Rieden mit Hangneigung oder einem markanten Betriebsgebäude liefert ein Luftbild ein starkes Hero-Motiv für die Startseite, das sonst niemand hat. Bei flachen Parzellen ohne Struktur ist der Mehrwert gering, da steckst Du das Geld besser in mehr Produktbilder. Kläre vorher, ob am Standort Flugbeschränkungen gelten und wer die Bewilligung einholt. Und plan die Aufnahme in die Shotlist ein — spontan geht das selten.
10. Wie oft sollte ein Weingut neue Bilder machen lassen?
Alle zwei bis drei Jahre ein Tagesshooting ist für einen inhabergeführten Betrieb die realistische Größenordnung. Ein Weingut mit 5 bis 15 Hektar investiert damit 1.500 bis 3.000 Euro pro Runde — das entspricht dem Wert von rund 200 bis 400 Flaschen Wein, die über die Laufzeit ein Vielfaches wieder einspielen. Jährlich lohnt sich nur, wenn ständig neue Weine, Etiketten oder Personen dazukommen. Alle zehn Jahre ist zu selten: Dann altern Bildsprache, Team und Sortiment sichtbar auseinander. Der beste Rhythmus ist, mehrere Anlässe zu bündeln — neue Weine, neues Etikett, Teamwechsel und Buschenschank-Bilder in einem Termin statt in vier.


