Contentplan Weingut: endlich 90 Tage Content aus 1 Tag

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Die kurze Antwort: Ein professionelles Leseshooting an einem einzigen Tag liefert dir rund 150 verwertbare Bilder und 15 bis 20 kurze Videoclips — genug für einen Contentplan Weingut, der volle 90 Tage trägt. Die Rechnung dahinter: 13 Wochen mal 3 Postings ergeben 39 Beiträge, und jedes gute Bild lässt sich in zwei bis drei Formaten unterschiedlich einsetzen. Die Weinlese ist der einzige Zeitpunkt im Jahr, an dem Weingarten, Handarbeit, Maische, Presse und Keller gleichzeitig echt passieren — deshalb ist der Lesetag der wertvollste Drehtag deines gesamten Weinjahres.

Wir sind die Weinwerbeagentur, deine Agentur für Wein und Genuss. Wir machen das seit Jahren mit Weingütern in Österreich, Deutschland und der Schweiz — und sehen jedes Jahr dasselbe Muster. Deshalb rechnen wir dir in diesem Artikel ganz nüchtern vor, wie aus einem Lesetag ein Quartal Content wird, welche Motive du unbedingt brauchst und wie dein Redaktionsplan Weingut Woche für Woche aussieht. Ohne Buzzwords, mit Zahlen zum Nachrechnen. Stand: August 2026.

Contentplan Weingut als Prozesskette: LESETAG, BILDARCHIV, REDAKTIONSPLAN, 90 TAGE CONTENT

Warum dein Contentplan im Weingut jedes Jahr am gleichen Punkt scheitert

Der Contentplan Weingut scheitert fast nie an Ideen — er scheitert am Bildmaterial. Du weißt genau, dass du im Februar etwas über den Rebschnitt posten willst. Nur hast du kein Bild davon, das nicht verwackelt, gegen die Sonne oder mit einem Plastikkübel im Hintergrund aufgenommen wurde.

Das Ergebnis kennst du: Im September und Oktober explodiert dein Feed, weil alle fotografieren. Ab November wird es still. Im Jänner postest du ein Flaschenfoto mit Schneeflocken-Filter. Im März kommt die Frage vom Steuerberater, warum der Onlineshop so wenig Umsatz macht.

Der Denkfehler steckt in der Reihenfolge. Die meisten Betriebe planen erst den Content und suchen dann Bilder. Wer das umdreht — erst Bilder sammeln, dann planen — hat das Problem gelöst, bevor es entsteht.

Warum reichen Handyfotos vom Weingut nicht für ein ganzes Jahr?

Handyfotos reichen für Stories, aber nicht als Fundament für ein Jahr Weinmarketing. Der Grund ist technisch, nicht ästhetisch: Ein Handybild hat meist 2–4 Megapixel nutzbare Detailtiefe nach dem Zuschnitt, kaum Reserven für Beschnitt in andere Seitenverhältnisse und keinen Spielraum für Print.

Konkret heißt das: Dasselbe Handyfoto funktioniert im Instagram-Feed. Für den Website-Header (meist 2560 Pixel breit), das Etikett, die Anzeige im Regionalmagazin oder das Produktbild im Onlineshop reicht es nicht. Du brauchst also für jeden Kanal ein neues Bild — und genau daran stirbt der Plan.

Dazu kommt der Look. 300 Handyfotos von fünf verschiedenen Personen mit fünf verschiedenen Filtern ergeben keinen Markenauftritt, sondern eine Sammlung. Ein einheitlich fotografierter Bildstock trägt deine Corporate Identity über Monate.

Woher nehme ich als Weingut das ganze Jahr über Bilder für Social Media?

Aus zwei bis drei geplanten Shootingtagen pro Jahr — nicht aus dem laufenden Betrieb. Der wichtigste davon ist der Lesetag, weil dort die meisten Motive gleichzeitig verfügbar sind. Ergänzend brauchst du im Idealfall einen Winter-/Rebschnitt-Termin und einen Produkttermin für neue Jahrgänge.

Wer nur einen Tag investieren kann, nimmt die Lese. Alles andere lässt sich nachschieben. Umgekehrt funktioniert es nicht: Presse, Maische und volle Kübel gibt es im März nicht mehr, auch nicht gegen Aufpreis.

Ein Lesetag, 90 Tage Content: So funktioniert die Rechnung

90 Tage sind 13 Wochen. Bei drei Feed-Postings pro Woche sind das 39 Beiträge — und die deckst du mit rund 150 Bildern und 15 bis 20 Videoclips komplett ab. Hier ist die Aufteilung, mit der wir bei der Weinwerbeagentur planen:

  • 12 Reels (je 2–4 Clips à 3–6 Sekunden) = ca. 36 Clips oder Bildsequenzen
  • 12 Carousels (je 4 Bilder) = 48 Bilder
  • 15 Einzelbeiträge = 15 Bilder
  • 39 Stories (3 pro Woche, Zweitverwertung erlaubt) = ca. 25 zusätzliche Bilder
  • Puffer für Anlässe (Messe, Prämierung, Feiertag) = ca. 20 Bilder

Macht in Summe rund 108 Bildplätze plus Puffer. Mit 150 Bildern hast du also Luft — und musst nicht das letzte unscharfe Motiv verwenden, nur weil Donnerstag ist.

Wie viele Fotos brauche ich für 90 Tage Content?

Als Faustregel: mindestens 120 fertig bearbeitete Bilder für 90 Tage, komfortabel wird es ab 150. Darunter wiederholst du dich sichtbar, darüber schleppst du Material mit, das du nie einsetzt.

Wichtig ist nicht die reine Menge, sondern die Streuung. 150 Bilder aus einer einzigen Weingartenzeile sind schlechter als 90 Bilder aus fünf Kategorien. Genau deshalb arbeiten wir bei einem Fotoshooting Weingut mit einer festen Motivliste statt mit „schauen wir mal, was sich ergibt“.

Rechnung für den Contentplan Weingut: 1 LESETAG, 150 BILDER, 39 POSTINGS, 90 TAGE

Was ist ein Leseshooting und was bringt es meinem Weingut?

Ein Leseshooting ist ein ganztägiger Fotoshooting-Termin während der Weinlese, bei dem gezielt nach Motivliste fotografiert wird — vom ersten Schnitt im Weingarten bis zum Most im Tank. Es dauert typischerweise 6 bis 8 Stunden und begleitet den echten Arbeitstag, statt ihn zu stören.

Der Nutzen ist doppelt. Erstens bekommst du ein Bildarchiv, das dein Weinmarketing bis ins Frühjahr trägt. Zweitens dokumentierst du Handgriffe, die deine Kundschaft nie zu sehen bekommt — und die für Wein- und Genussliebhaber der interessanteste Teil deiner Arbeit sind.

Der Zeitpunkt ist eng: Die Weinlese läuft in Österreich je nach Sorte und Lage etwa von Ende August (Sturmtrauben, Sekt-Grundwein) bis Ende Oktober. Das sind gut acht Wochen im Jahr. Wer im November anfragt, bekommt Lesefotos frühestens 2027. Mehr zum Weinjahr und den Regionen findest du bei Österreich Wein Marketing.

Die 5 Bildkategorien, die deinen Contentplan Weingut füllen

Ein Contentplan Weingut braucht fünf Bildkategorien — nicht mehr, nicht weniger. Fehlt eine, merkst du das spätestens im dritten Monat, weil dein Feed monoton wird. Hier ist die Liste, die wir jedem Leseshooting zugrunde legen:

  1. Weingarten & Landschaft (ca. 30 Bilder): Rebzeilen, Weitwinkel, Morgennebel, Lagenblick, Detail an der Rebe. Trägt später Themen wie Jahrgang, Klima, Lage, Sorte.
  2. Handarbeit & Detail (ca. 35 Bilder): Schere, Hände an der Traube, volle Kübel, Traubenkiste, Blätter. Das sind erfahrungsgemäß die Bilder mit der höchsten Interaktion.
  3. Keller & Technik (ca. 30 Bilder): Presse, Maische, Schlauch, Tank, Refraktometer, Mostprobe. Deckt den ganzen Winter ab, weil im Keller immer etwas passiert.
  4. Produkt & Etikett (ca. 30 Bilder): Flasche im Weingarten, Glas gegen das Licht, Etikett-Detail, Karton, Verkostungssituation. Das ist dein Verkaufsmaterial für den Onlineshop.
  5. Menschen & Team (ca. 25 Bilder): Familie, Erntehelfer:innen, Chefin oder Chef im Weingarten, Jause in der Pause. Gesichter bauen Vertrauen auf, das kein Produktfoto ersetzt.

Bonus, wenn Zeit bleibt: Buschenschank, Verkostungsraum und Hoffläche. Diese Motive brauchst du für Google, Tourismusportale und alles rund um Besuche.

Welche Motive muss ich bei der Lese unbedingt fotografieren?

Wenn du nur zehn Motive hast, dann diese — in dieser Reihenfolge: erste geschnittene Traube in der Hand, voller Kübel, Weingartenzeile im Gegenlicht, Traubenannahme, Presse im Betrieb, Maische aus der Nähe, Most im Glas gegen Licht, Refraktometer-Blick, Team-Moment in der Pause, letzte Kiste am Abend.

Diese zehn erzählen einen kompletten Tag von früh bis spät. Daraus baust du allein schon ein Reel, ein Carousel und drei Einzelbeiträge — und du hast einen Erzählbogen statt einer Bildersammlung.

Achte bei jedem Motiv auf Freiflächen: Himmel, Boden, eine unscharfe Wand. Dort landet später der Text bei Anzeigen, Storyboards oder Newsletter-Headern. Bilder ohne Freifläche sind grafisch fast unbrauchbar.

Contentplan Weingut Woche für Woche: Dein 90-Tage-Redaktionsplan

Der Contentplan Weingut wird planbar, sobald du pro Woche ein Thema festlegst statt pro Posting. Ein Wochenthema mit drei Postings ist schneller geschrieben als drei Einzelideen — und für deine Follower schlüssiger. So sieht ein 90-Tage-Raster von Oktober bis Ende Dezember aus:

  • Woche 1–2: Lese-Rückblick, Zahlen des Jahrgangs (Erntemenge, Oechsle, Wetter)
  • Woche 3–4: Vom Weingarten in den Keller — Presse, Maische, Gärung
  • Woche 5–6: Sturm und Jungwein, Buschenschank-Saison
  • Woche 7–8: Team und Menschen hinter dem Betrieb
  • Woche 9–10: Geschenkideen, Weinpakete, Versand-Deadlines
  • Woche 11–12: Weinempfehlungen zu Festessen, Speisenbegleitung
  • Woche 13: Jahresrückblick und Ausblick auf den neuen Jahrgang

Jede Woche zieht ihre Bilder aus zwei bis drei der fünf Kategorien. So bleibt der Feed abwechslungsreich, ohne dass du improvisieren musst.

Contentplan Weingut erstellen: Wie gehe ich Schritt für Schritt vor?

In fünf Schritten, in genau dieser Reihenfolge:

  1. Lesetermin fixieren und Shooting daran koppeln (Vorlauf: 4–6 Wochen).
  2. Motivliste abhaken — fünf Kategorien, Zielmenge 150 Bilder.
  3. Bilder benennen und ablegen: Jahr_Kategorie_Motiv, z. B. 2026_Keller_Presse_01.
  4. 13 Wochenthemen festlegen und jedem Thema Bilder zuordnen.
  5. Vorproduzieren und einplanen — mindestens zwei Wochen im Voraus.

Schritt 3 wird am häufigsten übersprungen und kostet am meisten Zeit. Ein sauber benanntes Archiv spart dir übers Jahr locker zehn Stunden Suchen. Wie so eine Ablage konkret aussieht, zeigen wir dir hier: Profi-Bilder zur Weinlese als Basis.

13-Wochen-Redaktionsplan Weingut mit Wochenthemen: LESE, KELLER, TEAM, GESCHENKE

Wie oft soll ein Weingut auf Instagram posten?

Drei Feed-Postings pro Woche plus drei bis fünf Stories ist der Wert, mit dem inhabergeführte Weingüter dauerhaft durchhalten. Mehr ist nur sinnvoll, wenn jemand im Betrieb fix dafür zuständig ist.

Entscheidend ist die Konstanz, nicht die Frequenz. Zwei Postings pro Woche, zwölf Monate lang, schlagen sieben Postings pro Woche für sechs Wochen — jedes Mal. Der Algorithmus belohnt Verlässlichkeit, deine Follower auch.

Rechne realistisch: 39 Postings in 90 Tagen bedeuten bei ehrlicher Kalkulation etwa 20 Minuten pro Beitrag inklusive Text, Auswahl und Hashtags. Das sind rund 13 Stunden im Quartal. Mit fertigem Bildmaterial. Ohne fertiges Bildmaterial wird daraus das Dreifache.

Was poste ich als Weingut im Jänner, wenn im Weingarten nichts los ist?

Im Jänner postest du genau die Lesefotos, die du im September gemacht hast — nur mit anderem Rahmen. „So ist der Wein entstanden, den du gerade im Glas hast“ funktioniert im Winter besser als in der Lesezeit, weil der Wein jetzt tatsächlich verfügbar ist.

Dazu kommen echte Jänner-Themen: Rebschnitt, Verkostung der Jungweine, Abfüllplanung, Etikettengestaltung, Buchhaltung und Jahresplanung, Anmeldung zu Prämierungen, erste Termine für Weinfeste. Der Winter ist inhaltlich der ehrlichste Teil des Weinjahres — er wird nur selten gezeigt.

Weitere Content Ideen Weingut für die stillen Monate findest du hier: Contentplanung 2026 fürs Weingut.

Formate richtig verteilen: Reel, Story, Carousel, Beitrag

Verteile deine 39 Postings im Verhältnis 30 % Reels, 30 % Carousels, 40 % Einzelbeiträge — und lege Stories quer darüber. Diese Mischung deckt Reichweite (Reels), Tiefe (Carousels) und Wiedererkennung (Einzelbilder) ab, ohne dass du für jedes Format neues Material brauchst.

Reels ziehen Reichweite von Menschen, die dich noch nicht kennen. Carousels erklären — Jahrgang, Sorte, Ausbau, Speisenbegleitung. Einzelbeiträge halten den Feed optisch ruhig und zeigen dein Produkt. Stories sind für alles Kurzfristige: Buschenschank offen, Kiste gepackt, Frage an die Community.

Welche Social-Media-Plattformen sind für Weingüter im DACH-Raum am wichtigsten?

In dieser Reihenfolge — und mit dieser Begründung:

  • Instagram: Hauptkanal für Bilder, Reels und Stories. Hier findet dich neue Kundschaft.
  • Google Unternehmensprofil: Der unterschätzteste Kanal überhaupt. Wer „Weingut in der Nähe“ sucht, landet hier zuerst. Bilder und Öffnungszeiten aktuell halten — kostenlos über Google Unternehmensprofil.
  • Facebook: Weiterhin stark bei Stammkundschaft ab 45 und für Veranstaltungen wie Weinfeste oder Kellerführungen.
  • Newsletter: Kein Social-Media-Kanal, aber der einzige mit direktem Verkaufseffekt und ohne Algorithmus dazwischen.
  • LinkedIn: Nur relevant, wenn Gastronomie, Handel oder Firmenkunden zu deiner Zielgruppe gehören.
  • TikTok: Sinnvoll, wenn jemand im Betrieb Freude daran hat. Ohne diese Person: lassen.

Praktische Hilfestellungen zu Digitalisierung und Onlineauftritt für Betriebe gibt es auch bei der Wirtschaftskammer Österreich.

Wie kann ich ein Foto mehrfach verwenden, ohne dass es langweilig wird?

Über den Blickwinkel, nicht über das Bild. Dasselbe Foto von der Presse trägt drei völlig verschiedene Beiträge: einmal technisch („so viel Druck braucht es“), einmal persönlich („Nachtschicht bis halb drei“) und einmal produktbezogen („aus dieser Presse kommt unser Grüner Veltliner 2026″).

Dazu kommen vier handwerkliche Kniffe, die aus einem Bild vier machen:

  • Beschnitt ändern: Quadrat, Hochformat 4:5, Story 9:16 wirken wie unterschiedliche Aufnahmen.
  • Ausschnitt wählen: Detail statt Totale — die Hand an der Traube aus dem Weitwinkelbild.
  • Schwarz-weiß: Sparsam einsetzen, aber wirksam bei Wiederholungen.
  • Als Hintergrund nutzen: Mit Textoverlay wird aus dem Foto ein Zitat- oder Zahlen-Post.

Mit dieser Systematik kommst du bei 150 Bildern rechnerisch auf über 400 mögliche Postings. Der Engpass ist ab dann nicht mehr das Material, sondern deine Zeit.

Was du mit den Lesefotos außerhalb von Social Media machst

Lesefotos sind das Grundmaterial für deinen gesamten Auftritt — nicht nur für Instagram. Genau hier rechnet sich ein Shootingtag zum zweiten Mal, weil du dir separate Termine für Website, Shop und Print sparst.

  • Website und Onlineshop: Header, Kategorie- und Produktbilder. Ein Onlineshop verkauft 24/7 — aber nur mit Bildern, die ihn ernst aussehen lassen.
  • Newsletter: Ein starkes Bild pro Aussendung, über zwölf Monate sind das zwölf Motive.
  • Print: Anzeigen im Regionalmagazin, Weinkarte, Preisliste, Messebanner, Rollup.
  • Etikett und Verpackung: Detailaufnahmen als Gestaltungselement auf Rückenetikett oder Karton.
  • Google Unternehmensprofil: Bilder aktualisieren, wo bisher ein Foto von 2019 hängt.
  • Presse und Tourismusverband: Anfragen kommen immer kurzfristig — du lieferst in fünf Minuten.

Kurz gesagt: Der Contentplan Weingut ist nur die eine Hälfte der Rendite eines Lesetags. Die andere Hälfte hängt an Website, Shop und Print.

Vergleich Weinmarketing ohne und mit Bildarchiv: OHNE PLAN, MIT PLAN, HANDYFOTOS, LESESHOOTING

5 Fehler, die deinen Weingut-Content jedes Jahr ausbremsen

  1. Zu spät ans Shooting denken. Wer in der Lesewoche anfragt, bekommt keinen Termin mehr. Realistischer Vorlauf: 4 bis 6 Wochen.
  2. Nur ein Seitenverhältnis fotografieren. Ohne Hochformat 9:16 fehlen dir Reels und Stories, ohne Querformat der Website-Header. Beides gehört auf die Shotlist.
  3. Alles sofort posten. Wer 40 Lesebilder in zwei Wochen raushaut, hat im Dezember nichts mehr. Setze dir ein Limit von maximal 6 Lesebildern pro Woche.
  4. Bilder nicht archivieren. Ein Ordner „Fotos neu final 2″ ist kein Archiv. Ohne saubere Benennung findest du im Februar nichts wieder.
  5. Keine Freiflächen im Bild. Volle Bilder ohne ruhige Zonen lassen sich weder betexten noch für Anzeigen beschneiden.

Diese fünf Punkte kosten kein Geld — nur Aufmerksamkeit am richtigen Tag. Wer sie beachtet, hat beim nächsten Instagram Weingut Post keine Motivsuche mehr, sondern nur noch eine Auswahl.

Dein nächster Schritt: Leseshooting 2026 mit 25 % Nachlass sichern

Die Weinwerbeagentur schießt zur Lese 2026 wieder Leseshootings direkt bei dir am Betrieb — mit 25 % Nachlass für alle, die sich früh fixieren. Du bekommst einen begleiteten Shootingtag nach fixer Motivliste, das fertig bearbeitete Bildpaket und Material, das dein Weinmarketing bis weit ins Frühjahr trägt.

Warum jetzt und nicht im September: Die Lese läuft in Österreich, Deutschland und der Schweiz weitgehend parallel. Alle Termine liegen in denselben acht Wochen, und die guten Tage sind zuerst weg. Wer im Oktober fragt, plant bereits für 2027.

Alle Details, Leistungen und Konditionen zur Aktion findest du hier: Leseshootingaktion 2026 der Weinwerbeagentur. Wenn du magst, schauen wir uns vorab gemeinsam an, welche Motive bei dir am Betrieb möglich sind — und wie dein Contentplan Weingut danach konkret ausschaut.

Fazit

Ein Contentplan Weingut ist keine Ideenfrage, sondern eine Materialfrage. Wer einmal im Jahr einen Lesetag konsequent durchfotografiert, hat 150 Bilder, 13 Wochenthemen und 39 Postings im Kasten — und muss ab Oktober nicht mehr überlegen, was er posten soll, sondern nur noch auswählen.

Die Lese 2026 ist der einzige Termin im Jahr, an dem das gleichzeitig geht. Danach ist der Weingarten leer und der Keller ruhig. Wenn du deinen Contentplan Weingut heuer nicht wieder im Jänner reparieren willst, ist jetzt der richtige Moment, den Termin zu fixieren.

Wir sind die Weinwerbeagentur — deine Agentur für Wein und Genuss, alles aus einer Hand, auf Augenhöhe. Dein Betrieb, unser Projekt. Wir freuen uns jetzt schon auf dich! ?

Das Wichtigste als Video

FAQ – häufige Fragen

1. Wann muss ich mein Leseshooting 2026 spätestens buchen?

Am besten vier bis sechs Wochen vor deinem geplanten Lesebeginn – für die Lese 2026 heißt das: jetzt. Die Weinlese läuft in Österreich, Deutschland und der Schweiz weitgehend parallel von Ende August bis Ende Oktober. Alle Betriebe brauchen ihre Termine also in denselben acht Wochen, und die guten Tage sind zuerst vergeben. Wer erst in der Lesewoche anfragt, bekommt in der Regel keinen Termin mehr, und wer im November fragt, bekommt Lesefotos frühestens 2027. Der Vorlauf ist außerdem kein Selbstzweck: In diesen Wochen legen wir gemeinsam die Motivliste fest, klären, welche Arbeitsschritte bei dir am Betrieb überhaupt sichtbar sind, und stimmen den Ablauf mit deinem Lesetag ab.

2. Was passiert, wenn sich mein Lesetermin wegen Wetter kurzfristig verschiebt?

Der Shootingtag wandert mit – deshalb wird der Termin bewusst als Zeitfenster und nicht als fixes Datum geplant. Kein Winzer weiß im Juli auf den Tag genau, wann gelesen wird. Wir fixieren daher eine Kalenderwoche und du gibst uns kurzfristig Bescheid, sobald klar ist, welcher Tag es wird. Zwei bis drei Tage Vorlauf reichen normalerweise. Wichtig ist nur, dass du früh im Boot bist: Je später du dich meldest, desto voller sind die Wochen und desto weniger Spielraum bleibt zum Verschieben. Regen ist übrigens kein Grund zur Absage – nasse Rebzeilen, Nebel und Arbeitskleidung ergeben oft die ehrlichsten Bilder.

3. Wie lange dauert ein Leseshooting und stört es meinen Lesebetrieb?

Ein Leseshooting dauert sechs bis acht Stunden und begleitet deinen echten Arbeitstag, statt ihn zu unterbrechen. Es wird nichts nachgestellt und niemand muss posieren. Wir gehen mit einer festen Motivliste durch den Tag: früh in den Weingarten, mittags zur Traubenannahme, nachmittags in den Keller zu Presse und Maische, abends die letzte Kiste. Deine Leute arbeiten dabei normal weiter. Der einzige Punkt, an dem wir dich kurz brauchen, sind zwei bis drei bewusst gesetzte Situationen – Chefin oder Chef im Weingarten, ein Team-Moment in der Pause, eine Mostprobe. Zusammen sind das keine 30 Minuten aus deinem Lesetag.

4. Was muss ich als Weingut am Shootingtag vorbereiten?

Wenig – aber diese drei Dinge machen den Unterschied: aufgeräumte Bildhintergründe, saubere Arbeitsmittel und Bescheid im Team. Räum Plastikkübel, Paletten und lose Kabel aus den Bereichen, in denen gearbeitet wird. Wisch Presse, Tank und Traubenannahme kurz ab, denn Staub und Trester sieht man auf großen Bildern gnadenlos. Sag deinem Team vorher, dass fotografiert wird, und bitte alle um einheitliche Arbeitskleidung, idealerweise mit deinem Logo. Leg außerdem zwei bis drei Flaschen des aktuellen Jahrgangs und saubere Gläser bereit – die brauchst du für die Kategorie Produkt und Etikett. Mehr ist nicht nötig, den Rest bringen wir mit.

5. Dürfen Erntehelfer:innen und Familienmitglieder einfach fotografiert werden?

Nein, nicht einfach so – du brauchst das Einverständnis der abgebildeten Personen, am besten schriftlich. Für die Veröffentlichung von erkennbaren Personen in Social Media, auf der Website oder in Print gilt in Österreich, Deutschland und der Schweiz das Recht am eigenen Bild. In der Praxis ist das schnell erledigt: eine kurze Einverständniserklärung, die alle am Lesetag unterschreiben, idealerweise mehrsprachig, wenn du Saisonarbeitskräfte beschäftigst. Wer nicht aufs Bild will, wird von hinten, im Detail oder gar nicht fotografiert. Plane das vor dem Shootingtag ein, nicht danach – Bilder, die du nicht verwenden darfst, sind der ärgerlichste Weg, Motive zu verlieren.

6. Wie benenne und archiviere ich die Bilder, damit ich sie im Februar wiederfinde?

Nach dem Schema Jahr_Kategorie_Motiv_Nummer, also zum Beispiel 2026_Keller_Presse_01. Leg dafür fünf Ordner an, die deinen fünf Bildkategorien entsprechen: Weingarten, Handarbeit, Keller, Produkt, Menschen. Alles wandert nach dem Shooting einmal sauber hinein und wird nie wieder verschoben. Dieser Schritt wird am häufigsten übersprungen und kostet am meisten Zeit – ein sauber benanntes Archiv spart dir übers Jahr locker zehn Stunden Suchen. Ein Ordner mit dem Namen „Fotos neu final 2“ ist kein Archiv. Zusätzlich sinnvoll: eine Kopie in der Cloud, damit auch deine Tochter, dein Grafiker oder die Agentur zugreifen können, ohne dich zu fragen.

7. Brauche ich zusätzlich zu Fotos auch Videoclips?

Ja – 15 bis 20 kurze Clips gehören auf jede Shotlist, weil ohne sie deine Reels fehlen. Reels sind das Format, das dich bei Menschen sichtbar macht, die dein Weingut noch nicht kennen. Du brauchst dafür keine Filmproduktion: Clips von drei bis sechs Sekunden reichen, jeweils zwei bis vier davon ergeben ein Reel. Besonders gut funktionieren Bewegungsmomente – die Schere schneidet, Trauben fallen in den Kübel, die Presse läuft an, Most rinnt ins Glas. Wichtig ist, gleich im Hochformat 9:16 mitzudrehen. Wer nur quer fotografiert und filmt, hat später weder Reels noch Stories und muss alles hart beschneiden.

8. Lohnt sich ein Leseshooting auch für ein kleines Weingut mit wenigen Hektar?

Gerade dann – denn kleine Betriebe haben am wenigsten Zeit, nebenbei zu fotografieren. Die Rechnung ändert sich durch die Betriebsgröße nicht: Auch bei fünf Hektar passieren an einem Lesetag Weingarten, Handarbeit, Presse, Maische und Keller gleichzeitig, und genau daraus entstehen deine 150 Bilder. Was sich ändert, ist der Erzählwinkel. Kleine, inhabergeführte Betriebe punkten mit Gesichtern, Handarbeit und Familie – also mit den Kategorien, die ohnehin die höchste Interaktion bringen. Ein Großbetrieb kann Technik zeigen, deine Story ist die Nähe. Für Buschenschänken kommen Verkostungsraum, Jause und Hoffläche dazu, die du für Google und Tourismusportale sowieso brauchst.

9. Kann ich die Lesefotos auch im nächsten Jahr noch verwenden?

Ja, mit einer Einschränkung: Alles außer jahrgangsbezogenen Aussagen bleibt zeitlos einsetzbar. Eine Hand an der Traube, Morgennebel in der Rebzeile oder Maische in der Presse sieht 2027 genauso aus wie 2026 – solange du nicht schreibst „unser Jahrgang 2026 wird gerade gepresst“. Rechne trotzdem damit, dass du nach etwa zwölf Monaten Wiederholungen spürst, vor allem bei den Menschen-Motiven, wo sich Team und Kleidung ändern. Deshalb empfehlen wir zwei bis drei Shootingtage pro Jahr: Lese als Haupttermin, dazu ein Winter-/Rebschnitt-Termin und ein Produkttermin für neue Jahrgänge. Wer nur einen Tag investieren kann, nimmt immer die Lese.

10. Kommt ihr auch nach Deutschland und in die Schweiz, und wie läuft die Aktion 2026 ab?

Ja, wir arbeiten mit Weingütern in ganz Österreich, Deutschland und der Schweiz – und zur Lese 2026 gibt es die Leseshootings mit 25 % Nachlass für alle, die sich früh fixieren. Enthalten sind der begleitete Shootingtag direkt bei dir am Betrieb, die Arbeit nach fixer Motivliste und das fertig bearbeitete Bildpaket, mit dem dein Weinmarketing bis weit ins Frühjahr trägt. Alle Leistungen und Konditionen findest du auf der Aktionsseite zur Leseshootingaktion 2026. Weil die Lese im gesamten DACH-Raum in denselben acht Wochen läuft, gilt: Termine werden nach Reihenfolge vergeben. Schreib uns – wir schauen vorab gemeinsam an, welche Motive bei dir möglich sind.

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