Bringt eure Website Anfragen? Wie wir Klicks und tatsächliche Eingänge unterscheiden

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Bringt eure Website Anfragen? Wie wir Klicks und tatsächliche Eingänge unterscheiden — Infografik

Anfragen über die Website lassen sich leicht überschätzen: Die Auswertung sagt, der Kontaktbutton wurde im letzten Monat oft geklickt. Das Postfach sagt etwas anderes: eine Handvoll Anfragen für Verkostungen, sonst Ruhe. Beide Beobachtungen stimmen, und trotzdem passen sie nicht zusammen. Irgendwo zwischen dem Klick und deinem Posteingang gehen Anfragen über die Website verloren, oder es wurde von Anfang an das Falsche gezählt.

Solche Widersprüche lösen sich nicht mit mehr Auswertung, sondern mit einer klaren Frage: Was genau wird an welcher Stelle gezählt, und was davon ist wirklich eine Anfrage? Wir richten die vereinbarte Messung so ein, dass Klicks, geöffnete Formulare, abgeschickte Formulare und tatsächlich angekommene Nachrichten getrennt sichtbar werden. So behandeln wir Anfragen über die Website nicht als eine einzige Zahl, sondern als Kette von Schritten. Und wir prüfen den ganzen Weg mit kontrollierten Testanfragen, statt uns auf die Anzeige eines Werkzeugs zu verlassen.

Du bekommst am Ende keine weitere Zahlenwand, sondern eine Auswertung, die dir sagt, an welcher Stelle des Anfragewegs eine Verbesserung sinnvoll ist. Die technische Einrichtung und den Abgleich übernehmen wir. Welche Kennzahlen im Weinmarketing insgesamt wichtig sind, haben wir im Beitrag Kennzahlen im Weinmarketing, die wirklich zählen beschrieben. Hier geht es nur um einen Ausschnitt davon, aber um den, der am häufigsten falsch gelesen wird: Anfragen über die Website, die über das Formular hereinkommen.

Warum Klicks noch keine Anfragen über die Website sind

Ein Klick auf den Kontaktbutton bedeutet: Jemand hat Interesse gezeigt und die Seite mit dem Formular geöffnet. Er bedeutet nicht, dass diese Person etwas geschrieben hat. Viele Klicks kommen von Menschen, die nur die Telefonnummer suchen, die Adresse abschreiben oder prüfen, ob es überhaupt ein Formular gibt. Manche klicken versehentlich, manche sind automatisierte Programme, die jede Website absuchen; Informationen dazu, wie die Crawler von Suchmaschinen Seiten abrufen, gibt es bei Google Search Central.

Anfragen über die Website: Grafik vergleicht viele Button-Klicks mit wenigen tatsächlich angekommenen Anfragen im Postfach

Auch ein Klick auf „Senden“ ist noch keine Anfrage. Das Formular kann eine Fehlermeldung zeigen, weil ein Pflichtfeld leer blieb. Der Versand kann im Hintergrund scheitern, obwohl die Seite „Danke“ anzeigt. Die Nachricht kann im Spam-Ordner landen oder in einem Postfach, das seit dem Wechsel des Mail-Anbieters niemand mehr liest. Und dieselbe Person kann zweimal auf „Senden“ tippen, weil sich beim ersten Mal nichts getan hat, was in der Auswertung dann wie zwei Anfragen über die Website aussieht.

Wer nur die Klicks zählt, überschätzt seine Website. Wer nur das Postfach zählt, sieht nicht, wo unterwegs etwas verloren geht. Deshalb betrachten wir Anfragen über die Website als Kette von Schritten und messen jeden Schritt für sich.

Der Weg der Anfragen über die Website Schritt für Schritt

So sieht der Anfrageweg für unser erfundenes Beispiel-Weingut Steinriegl aus, das Anfragen über die Website für Verkostungen und Ab-Hof-Termine über sein Kontaktformular bekommt. Die Tabelle zeigt, was wir an jedem Schritt messen oder prüfen und wie wir Fehler und doppelte Versuche vom eigentlichen Erfolg trennen.

Prozesskette zum Anfragen über Website messen: vom Klick über den Versand bis zur Mail im Posteingang
Schritt im Anfrageweg Was gemessen oder geprüft wird Wie wir Fehler und doppelte Versuche getrennt betrachten
Klick auf den Kontaktbutton Anzahl der Klicks auf Buttons und Menüpunkte, die zum Formular führen Zählt als Interesse, nie als Anfrage; wird in der Auswertung eigens ausgewiesen
Formular geöffnet Aufruf der Seite mit dem Formular und die dort verbrachte Zeit Mehrfache Aufrufe derselben Person innerhalb kurzer Zeit werden zusammengefasst
Formular gesendet Tipp auf „Senden“ und die Rückmeldung des Formulars: erfolgreich oder Fehlermeldung Fehlgeschlagene Versuche (leeres Pflichtfeld, technischer Fehler) werden als eigene Kategorie gezählt, nicht als Anfrage
Bestätigung angezeigt Erscheint nach dem erfolgreichen Versand die Dankeseite oder Bestätigungsmeldung? Erst dieser Schritt zählt als bestätigte Formularanfrage. Ein zweites „Senden“ derselben Nachricht wird über eine technische Kennung erkannt und nicht doppelt gewertet
Mail im Posteingang angekommen Abgleich: Jede gezählte Anfrage muss als Nachricht im Postfach des Weinguts auffindbar sein Fehlt eine Nachricht, wird die Ursache gesucht: Spam-Filter, falsche Empfängeradresse, Versandfehler des Servers
Rückmeldung an den Kunden Hat das Weingut geantwortet, und wann? Wird nicht technisch gemessen, sondern im gemeinsamen Durchgang mit dem Weingut abgeglichen

Die eigentliche Grenze verläuft zwischen „Formular gesendet“ und „Bestätigung angezeigt“. Nur was diese Grenze überschritten hat und danach im Postfach auffindbar ist, zählen wir zu den Anfragen über die Website. Alles davor ist Interesse. Alles, was dort scheitert, ist ein Hinweis auf ein Problem, das sich beheben lässt.

Kontrollierte Testanfragen: drei Fälle auf der Beispielseite

Eine Messung ist nur so gut wie ihre Prüfung. Deshalb verlassen wir uns nicht darauf, dass die Auswertung die Anfragen über die Website richtig zählt, sondern erzeugen auf einer eigenen Beispielseite mit demselben Formularaufbau drei kontrollierte Fälle und vergleichen, was die Auswertung zeigt, mit dem, was im Postfach ankommt.

Drei stilisierte Testfälle eines Kontaktformulars: erfolgreich, Fehlermeldung und doppelter Versand

Fall eins ist der erfolgreiche Versand, also der Weg, den Anfragen über die Website im Normalfall nehmen: Wir füllen das Formular vollständig aus, schicken es ab, sehen die Bestätigung und prüfen, ob die Nachricht im Test-Postfach liegt. Erwartung: eine Anfrage in der Auswertung, eine Nachricht im Postfach.

Fall zwei ist der Fehler: Wir lassen ein Pflichtfeld leer und tippen auf „Senden“. Das Formular zeigt eine Fehlermeldung. Erwartung: keine Anfrage in der Auswertung, ein Eintrag in der Kategorie „fehlgeschlagener Versuch“, keine Nachricht im Postfach.

Fall drei ist der Doppelklick: Wir füllen das Formular aus und tippen zweimal schnell hintereinander auf „Senden“. Erwartung: eine Anfrage in der Auswertung, eine Nachricht im Postfach. Kommen zwei Nachrichten an oder zählt die Auswertung zwei Anfragen, wissen wir, dass das Formular oder die Messung den Doppelklick nicht abfängt, und beheben das, bevor die Messung live geht.

Das anonyme Messprotokoll dazu sieht so aus. Die Einträge sind Beispiele.

Testfall Erwartet in der Auswertung Beobachtet in der Auswertung Nachricht im Postfach Ergebnis
Erfolgreicher Versand 1 Anfrage 1 Anfrage ja, 1 stimmt überein
Fehler (Pflichtfeld leer) 0 Anfragen, 1 fehlgeschlagener Versuch 0 Anfragen, 1 fehlgeschlagener Versuch nein stimmt überein
Doppelklick auf „Senden“ 1 Anfrage 2 Anfragen ja, 2 Abweichung: Formular gegen Doppelklick absichern, Test wiederholen

Erst wenn alle drei Fälle wie erwartet ausgehen, übertragen wir die Messung auf deine Website und wiederholen die Testanfragen dort. Die Testeinträge kennzeichnen wir so, dass sie in deiner Auswertung nicht als echte Anfragen über die Website erscheinen.

Was mit Telefon- und E-Mail-Klicks passiert

Auf vielen Weingut-Websites stehen neben dem Formular eine Telefonnummer und eine E-Mail-Adresse zum Antippen. Auch diese Klicks lassen sich zählen, und sie sind ein wertvolles Signal, weil sie zeigen, dass jemand Kontakt aufnehmen wollte. Zu den bestätigten Anfragen über die Website zählen sie trotzdem nicht, denn ob danach wirklich angerufen oder geschrieben wurde, sieht die Website nicht. Der Anruf kann abgebrochen, die Mail nie geschrieben worden sein.

Deshalb weisen wir Telefon- und E-Mail-Klicks in der Auswertung als eigene Gruppe „Kontaktabsicht“ aus und nie als bestätigte Anfragen. Wenn du wissen willst, wie viele Anrufe tatsächlich über die Website kamen, gleichen wir das im Gespräch mit deinen eigenen Aufzeichnungen ab. So bleibt die Zahl der bestätigten Anfragen über die Website sauber, und die Kontaktabsicht ist trotzdem sichtbar.

Was in die Messung gehört und was nicht

In die Messung gehört, was passiert ist: ein Klick, ein Aufruf, ein Versand, eine Bestätigung. Nicht in die Messung gehört, wer es war. Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern oder Nachrichteninhalte haben in den Messparametern nichts verloren. Wir richten die Messung so ein, dass sie Ereignisse zählt, aber keine personenbezogenen Angaben aus dem Formular übernimmt. Die Kennung, mit der wir doppelte Sendungen erkennen, ist eine technische Nummer ohne Bezug zur Person.

Ob und in welchem Umfang eine solche Messung auf deiner Website eine Einwilligung der Besucher braucht, ist eine rechtliche Frage. Diese Voraussetzungen lassen wir vor der Umsetzung fachlich klären und stimmen die technischen Schritte mit den geklärten Vorgaben ab; allgemeine Informationen für Betriebe gibt es dazu bei der WKO. Wir prüfen außerdem die aktuelle Dokumentation des eingesetzten Formular- und Messsystems, weil sich Einstellungen mit Updates ändern können.

Die Auswertung zu den Anfragen über die Website

Du erhältst eine kurze Übersicht in Alltagssprache, die den Anfrageweg als Kette zeigt: wie viele Menschen Interesse gezeigt haben, wie viele das Formular geöffnet, wie viele es erfolgreich abgeschickt haben und ob alle diese Anfragen über die Website im Postfach angekommen sind. Dazu die fehlgeschlagenen Versuche als eigene Zeile und die Kontaktabsicht über Telefon und E-Mail.

Stilisierte Auswertung zeigt Anfrageweg als Balkenkette mit Fehlversuchen und Kontaktabsicht

Wichtiger als die einzelnen Zahlen ist, was sie dir sagen. Wenn viele das Formular öffnen, aber wenige senden, liegt das Problem meist am Formular selbst: zu viele Felder, unklare Pflichtangaben, schlecht bedienbar am Handy. Wenn viele senden, aber Fehlermeldungen häufig sind, liegt es an der Technik. Wenn Anfragen über die Website gezählt werden, aber im Postfach fehlen, liegt es am Versand oder an der Empfängeradresse. Jede dieser Stellen hat eine andere Lösung, und wir schlagen dir die passende vor.

Was nach der angekommenen Anfrage passiert, ist ein eigenes Thema. Wie eine gute Rückmeldung auf Anfragen über die Website aussieht, haben wir im Beitrag Anfragen nachfassen: 5 Fehler, die dich Kunden kosten beschrieben.

Was wir übernehmen und was wir von dir brauchen

Wir übernehmen:

  • die Definition, was auf deiner Website als bestätigte Anfrage zählt, in Abstimmung mit dir
  • die technische Einrichtung der Messung entlang der Schritte des Anfragewegs, ohne personenbezogene Angaben
  • die kontrollierten Testanfragen auf der Beispielseite und danach auf deiner Website
  • den Abgleich zwischen Auswertung und Postfach und die Suche nach der Ursache, wenn etwas fehlt
  • die Absicherung des Formulars gegen doppelte Sendungen, falls der Test eine Abweichung zeigt
  • die verständliche Auswertung mit einem Vorschlag, wo eine Verbesserung sinnvoll ist

Von dir brauchen wir:

  • die Entscheidung, welche Formulare und Kontaktwege gemessen werden sollen
  • Zugriff auf das Postfach oder eine Person im Weingut, die beim Abgleich die eingegangenen Nachrichten prüft
  • die rechtlichen Vorgaben aus der fachlichen Klärung zur Messung
  • deine Rückmeldung, ob die gezählten Anfragen mit dem übereinstimmen, was bei dir tatsächlich angekommen ist

Der Umfang steht im Angebot: ein Formular oder mehrere, mit oder ohne Telefon- und E-Mail-Klicks, einmalige Prüfung oder laufender Abgleich. Im Rahmen des Gratis Webseiten-Checks im Oktober sehen wir uns den Kontaktweg am Handy an und sagen dir, wenn dort etwas offensichtlich hakt; eine vollständige Einrichtung der Messung der Anfragen über die Website ist darin nicht enthalten und wird gesondert vereinbart.

Lass uns deinen Anfrageweg gemeinsam prüfen

Du möchtest wissen, ob deine Website wirklich Anfragen bringt? Lass uns deinen Anfrageweg und die Messung prüfen. Schreib uns über das Kontaktformular, welche Anfragen über die Website du erwartest und was bei dir tatsächlich ankommt. Wir sehen uns den Weg an und sagen dir, an welcher Stelle wir zuerst ansetzen würden.

Das Wichtigste als Video

FAQ – häufige Fragen

1. Woran erkenne ich, ob meine Website wirklich Anfragen bringt?

Daran, ob jede gezählte Anfrage auch als Nachricht in deinem Postfach liegt. Klicks auf den Kontaktbutton und geöffnete Formulare sagen nur, dass Interesse da war. Erst wenn ein Formular erfolgreich abgeschickt wurde, die Bestätigung erschienen ist und die Nachricht im Postfach auffindbar ist, sprechen wir von einer Anfrage. Wir messen diese Schritte getrennt und gleichen sie danach mit deinem Postfach ab. So siehst du bei Anfragen über die Website nicht nur eine Summe, sondern an welcher Stelle des Weges Menschen abspringen oder Nachrichten verloren gehen.

Das ist der Unterschied zwischen einer Zahl, die gut aussieht, und einer Zahl, mit der du arbeiten kannst.

2. Warum zeigt meine Auswertung mehr Anfragen, als in meinem Postfach liegen?

Weil die Auswertung bei Anfragen über die Website oft etwas anderes zählt als eine angekommene Nachricht. Typische Ursachen: Ein Doppelklick auf „Senden“ wird als zwei Anfragen gewertet, ein fehlgeschlagener Versand wird mitgezählt, obwohl ein Pflichtfeld leer blieb, oder die Nachricht hängt im Spam-Filter oder an einer alten Empfängeradresse. Welcher Fall es ist, zeigt nur der Abgleich zwischen Auswertung und Postfach. Wir erzeugen dafür kontrollierte Testanfragen und vergleichen, was die Messung anzeigt, mit dem, was tatsächlich ankommt. Erst dann lässt sich die Ursache benennen und beheben, statt an der falschen Stelle zu schrauben.

3. Wie viele Klicks auf den Kontaktbutton brauche ich für eine Anfrage?

Dafür gibt es keine allgemeingültige Zahl, und wir nennen dir auch keinen Richtwert, der nicht aus deinen eigenen Daten kommt. Das Verhältnis von Klicks zu Anfragen über die Website hängt davon ab, wie deine Seite aufgebaut ist, welche Anfragen du erwartest und wie leicht dein Formular am Handy zu bedienen ist. Sinnvoll ist deshalb der Vergleich mit dir selbst: Wir messen deinen Anfrageweg über einen vereinbarten Zeitraum und schauen, wie sich die Schritte zueinander verhalten. Verändert sich nach einer Verbesserung etwas, siehst du das an deinen eigenen Zahlen und nicht an einem Durchschnitt, der zu deinem Betrieb nicht passt.

4. Kann ich die Messung auch selbst einrichten?

Ja, technisch geht das, nur hakt es meist an derselben Stelle: an der Prüfung. Ein Messwerkzeug einzubauen ist schnell erledigt, die Frage ist, ob es das Richtige zählt. Ohne kontrollierte Testanfragen merkst du nicht, dass ein Doppelklick zwei Anfragen erzeugt oder ein fehlgeschlagener Versand mitgezählt wird. Wenn du es selbst machst, richte die Schritte für Anfragen über die Website getrennt ein, also Klick, Formular geöffnet, gesendet, Bestätigung, und vergleiche eine Zeit lang jede gezählte Anfrage mit deinem Postfach. Möchtest du das nicht selbst übernehmen, richten wir die Messung ein, testen sie und gehen die Auswertung mit dir durch.

5. Brauche ich für so eine Messung eine Einwilligung der Besucher?

Das ist eine rechtliche Frage, die wir vor der Umsetzung fachlich klären lassen. Wir entscheiden das nicht aus dem Bauch heraus und geben dir dazu auch keine Rechtsauskunft. Sobald die Vorgaben geklärt sind, stimmen wir die technischen Schritte darauf ab: welche Ereignisse gemessen werden, ab wann gemessen wird und was passiert, wenn jemand nicht zustimmt. Unabhängig davon richten wir die Messung so ein, dass sie nur Ereignisse zählt und keine personenbezogenen Angaben aus dem Formular übernimmt, also keine Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern oder Nachrichteninhalte.

6. Warum landen Anfragen aus dem Kontaktformular im Spam-Ordner?

Meist, weil die Mail technisch so aussieht, als käme sie nicht von deiner Domain. Formulare verschicken Nachrichten über den Server der Website, und wenn dessen Versand nicht zur Domain passt, sortiert der Mailanbieter sie aus. Weitere häufige Ursachen dafür, dass Anfragen über die Website im Spam landen: eine alte Empfängeradresse, die nach dem Wechsel des Mail-Anbieters niemand mehr liest, ein zu strenger Filter oder eine Weiterleitung, die unterwegs abbricht. Auffällig wird das erst beim Abgleich: Die Auswertung zählt eine Anfrage, im Postfach liegt keine. Dann suchen wir die Ursache und schlagen dir die Behebung als eigene Maßnahme vor.

7. Mein Formular macht am Handy Probleme. Was soll ich zuerst prüfen?

Geh den Weg, den Anfragen über die Website nehmen, selbst am Handy durch, bevor etwas umgebaut wird. Schick dir eine Testanfrage und schau: Ist der Kontaktbutton gut erreichbar, sind die Felder groß genug, ist erkennbar, welche Angaben Pflicht sind, erscheint nach dem Senden eine Bestätigung, und liegt die Nachricht danach im Postfach? Viele Probleme zeigen sich schon in diesem Durchgang. Was übrig bleibt, ordnet die Messung ein: Wenn viele das Formular öffnen und wenige senden, liegt es meist am Formular selbst. Im Rahmen des Gratis Webseiten-Checks im Oktober sehen wir uns deinen Kontaktweg am Handy an.

8. Ist die Messung der Anfragen in der Webpauschale enthalten?

Nein. In der Webpauschale sind das Einpflegen neuer Weine, WordPress-, Theme- und Plugin-Updates sowie Backups enthalten. Die Einrichtung der Messung von Anfragen über die Website, die kontrollierten Testanfragen und der Abgleich mit deinem Postfach sind eine eigene Leistung, die wir gesondert vereinbaren. Den Umfang halten wir im Angebot fest: ein Formular oder mehrere, mit oder ohne Telefon- und E-Mail-Klicks, einmalige Prüfung oder laufender Abgleich. So weißt du vorher, was dabei ist und was nicht, und musst nichts nachverhandeln.

9. Verfälschen eure Testanfragen später meine echten Zahlen?

Nein, die Testeinträge kennzeichnen wir so, dass sie in deiner Auswertung nicht als echte Anfragen erscheinen. Die erste Runde läuft ohnehin auf einer eigenen Beispielseite mit demselben Formularaufbau, nicht auf deiner Website. Erst wenn dort alle Fälle wie erwartet ausgehen, wiederholen wir die Tests bei dir, markiert und mit einem Test-Postfach. In deiner Auswertung siehst du danach nur, was von echten Besuchern kommt. Die Testläufe halten wir mit Datum fest, damit später nachvollziehbar ist, in welchem Zeitraum geprüft wurde.

10. Kann KI die Auswertung für mich übernehmen?

KI kann beim Sortieren und Formulieren helfen, die Entscheidungen bleiben bei dir. Wir nutzen solche Werkzeuge als Hilfsmittel, etwa um Auffälligkeiten in einer Auswertung schneller zu beschreiben. Was als bestätigte Anfrage zählt, welche Formulare gemessen werden und welche Verbesserung du umsetzen willst, legen wir gemeinsam fest, und den Ausschlag gibt dein Weingut. Ein Werkzeug sieht außerdem nicht, ob in deinem Postfach wirklich eine Nachricht liegt, das prüfen Menschen im Abgleich. Deshalb bleibt der Kern der Arbeit derselbe: gezielt testen, vergleichen, Ursache benennen.

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