zielgruppe gen z wein
Gen Z Wein Konsumverhalten – Marketing für junge Zielgruppen

Gen Z Wein Konsumverhalten: Marketing für junge Zielgruppen

Viele Weingüter stellen sich dieselbe Frage: „Wie erreichen wir junge Menschen und kaufen sie überhaupt noch Wein?“ Dieser Artikel liefert eine datenbasierte Antwort und zeigt, wie die Zielgruppe Gen Z Wein wahrnimmt, konsumiert und kauft.

1) Wer ist die Zielgruppe Gen Z?

Zur Generation Z zählen grob die Jahrgänge von Mitte der 1990er bis etwa 2010. Diese Generation ist vollständig digital aufgewachsen. Sie informiert sich online, vergleicht permanent Angebote und trifft Entscheidungen stark wertebasiert.

Für Weingüter bedeutet das: Herkunft allein reicht nicht mehr aus. Neben Qualität spielen Haltung, Design, Transparenz und eine einfache Nutzbarkeit der Produkte eine zentrale Rolle. Junge Konsument:innen möchten verstehen, wofür eine Marke steht – nicht nur, woher der Wein kommt.

2) Gen Z Wein Konsumverhalten: Was sagen die Daten?

Studien zeigen eindeutig, dass die Generation Z seltener regelmäßig Alkohol konsumiert als frühere Generationen. Gleichzeitig trinken junge Erwachsene bewusster und gezielter. Der Fokus liegt weniger auf Gewohnheit, sondern stärker auf konkreten Anlässen.

Laut Daten von Statista sinkt der Pro-Kopf-Alkoholkonsum bei jungen Erwachsenen, während alkoholfreie und „Low Alcohol“-Alternativen deutlich zulegen.

Typisch für das Konsumverhalten der Gen Z ist:

  • Sie möchten weniger Rausch und mehr Kontrolle.
  • Sie konsumieren situativ – etwa bei einem Dinner, einem Event oder als Geschenk.
  • Sie zeigen eine hohe Offenheit gegenüber neuen Produkten wie alkoholfreien Alternativen.

3) Welche Rolle spielt Wein für Gen Z?

Wein ist für die Generation Z kein Alltagsgetränk, sondern ein bewusst gewähltes Anlassprodukt. Er wird gezielt im sozialen Kontext konsumiert und steht häufig für Genuss, Austausch und besondere Momente.

Typische Situationen, in denen Wein gekauft wird, sind:

  • Ein Dinner mit Freund:innen.
  • Ein Date oder ein besonderer Anlass.
  • Geschenke zu Geburtstagen oder Einladungen.
  • Events, Festivals oder Pop-up-Veranstaltungen.

Entscheidend ist: Die Zielgruppe Gen Z Wein sucht keine Fachbegriffe oder detaillierten Ausbau-Informationen, sondern Orientierung. Die zentrale Frage lautet: „Passt dieser Wein zu mir und zu meinem Anlass?“

4) Kaufmotive der Zielgruppe Gen Z Wein

Anlass statt Rebsorte

Begriffe wie „Wein für Hochzeit“, „Wein für Dinner“ oder „Geschenk für Freunde“ funktionieren deutlich besser als rein technische Angaben zu Rebsorte, Säure oder Ausbau. Junge Käufer:innen denken in Situationen, nicht in Önologie.

Marke & Haltung

Die Generation Z kauft Marken, nicht nur Produkte. Nachhaltigkeit, Regionalität und Authentizität sind starke Kaufargumente – vorausgesetzt, sie werden glaubwürdig und nachvollziehbar kommuniziert.

Design & Sprache

Verpackung, Etikett und Tonalität müssen klar, modern und verständlich sein. Belehrende Sprache oder übermäßiger Wein-Jargon wirken abschreckend. Einfachheit und Transparenz schaffen Vertrauen.

5) Produktstrategie für Weingüter

Weingüter, die die Generation Z erreichen möchten, setzen häufig auf niedrigere Einstiegshürden. Dazu gehören:

  • Probierpakete, die Orientierung bieten.
  • Kleinere Flaschenformate für spontane Anlässe.
  • Schaumwein- oder Secco-Styles, die unkompliziert wirken.
  • Alkoholfreier oder alkoholreduzierter Wein als zusätzliche Option.

Alkoholfreier Wein ist dabei kein Ersatzprodukt, sondern häufig der erste Berührungspunkt mit einer Marke. Er ermöglicht Einstieg, ohne hohe Konsumhürde.

6) Marketing: So erreichst du junge Zielgruppen

Klassische Werbung verliert bei der Generation Z stark an Wirkung. Junge Konsument:innen entdecken Wein vor allem über Social Media, insbesondere über kurze Videoformate wie Reels.

  • Kurze Videos mit klarer Story und starkem Einstieg.
  • Echte Menschen statt Hochglanz-Inszenierung.
  • User Generated Content und Kooperationen mit Creators.

Trendanalysen und Best Practices zu Social Media Strategien liefert unter anderem Later.

7) Funnel-Beispiel für Gen Z

Ein bewährter Ansatz für Weingüter:

  1. Ein Reel mit klarem Hook, der einen Anlass oder ein Problem anspricht.
  2. Eine Landingpage mit verständlicher Nutzenkommunikation.
  3. Eine Newsletter-Welcome-Serie zur Vertrauensbildung.
  4. Ein gezielter Wiederkauf-Reminder.

🔗 Passend dazu: Newsletter Funnel für Weingüter

Fazit

Zielgruppe Gen Z Wein ist kein Risiko, sondern eine strategische Chance. Wer heute auf Anlässe, Design und einfache Sprache setzt, baut die Kundschaft von morgen auf.

👉 Wenn du willst, unterstützen wir dich bei Produktpositionierung, Content und Funnel-Aufbau. Jetzt anfragen

Hier unser Artikel als Video:

FAQs

Häufige Fragen (FAQ)

Trinkt Gen Z überhaupt noch Wein?

Ja, aber bewusster und seltener als frühere Generationen.

Warum ist Gen Z für Weingüter wichtig?

Sie ist die nächste langfristige Käufergeneration.

Welche Weine funktionieren bei Gen Z besser?

Schaumwein, Secco, Probierpakete und alkoholfreie Varianten.

Spielt Preis eine große Rolle?

Ja, aber nicht allein. Design und Marke sind ebenso wichtig.

Wie wichtig ist Nachhaltigkeit?

Sehr wichtig – wenn sie glaubwürdig kommuniziert wird.

Welche Kanäle nutzt Gen Z?

Vor allem Instagram, Reels und kurze Videoformate.

Wie sollte die Sprache sein?

Einfach, direkt und ohne Fachjargon.

Sind alkoholfreie Weine nur ein Trend?

Nein, sie sind ein stabiles Wachstumssegment.

Wie verkaufe ich Wein online an Gen Z?

Mit Mobile-First-Shop, klaren Anlässen und einfachem Checkout.

Könnt ihr bei der Umsetzung helfen?

Ja, von Strategie bis Umsetzung.

Beitrag teilen:

Weitere Artikel